Gefahrenabwendung oder Abschleppquote erhöhen?
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Ordnungsliebender



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BeitragVerfasst am: 06.02.2007 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

War ja auch nicht so ernst gemeint. Ich mir ist ja bekannt, dass u den Verwahrplatz nicht magst.

Also:

weiter diskutieren

Gruß

MW
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 06.02.2007 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

naja,ich mag ihn nicht ,nur weil es ein platz ist..sondern weil dort die

verfehlung der stvo ganz krass geahndet wird.nicht nur das es bußgeld

oder ähnliches gibt,sondern weil der bürger über gebühr finanziell

beansprucht wird. Twisted Evil
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TobiScho



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BeitragVerfasst am: 09.02.2007 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Moin,

mit Interesse habe ich Gestern viele, also fast alle Themen und die dazugehörigen Beiträge in diesem Forum gelesen. Nun endlich bin ich freigeschaltet und kann auch etwas dazu sagen.

Ich kann den Frust vieler verstehen die schon einmal Abgeschleppt worden sind. Aber nur was die Höhe der Gebühren angeht. Ich denke, dass ist der einzige Punkt über den man sich aufregen darf. Die Höhe der Gebühren ist auch in meinen Augen etwas sehr überzogen. Im Vergleich zu anderen Städten denke ich, ist das Problem, dass in Hamburg dieser Platz nicht wie wo anders von den jeweiligen Unternehmern sondern von der Stadt betrieben wird (wenn ich mich täusche und der Hamburger Platz nur im Auftrag der Stadt betrieben wird, meine ich das auch. Sollte es ganz anders sein sagt es mir bitte). Trotzdem denke ich, dass der Grundgedanke nicht falsch ist, da die Zahlungsmoral auf einen Brief nun mal schlechter ist als wen man nur durch eine Zahlung an sein Auto kommt. Ich selbst habe vor einigen Jahren für einen entsprechenden Abschleppdienst gearbeitet und weiß noch sehr gut, dass es da öfters Probleme gab. Z. B. mussten Fahrzeuge mit nicht deutschen Kennzeichen „versteckt“ werden, damit der Fahrer erst zum zuständigen Polizeikommissariat gehen musste. Nur so haben wir damals solche Fahrzeuge auch bezahlt bekommen. Diese Problematik gibt es nun nicht mehr. Auch wenn ich nicht mehr in dieser Branche arbeite sehe ich dies als Vorteil da Mahnverfahren ect. sicher auch viel Geld und Zeit seitens der Behörde gekostet haben.

Ich kann auch die Diskussion über Gefahrenabwehr oder nicht verstehen. Sicher gibt es hierzu viele Meinungen und sicher auch Gesetze aber Fakt ist doch, bei einem Abschleppvorgang geht es immer um einen Verstoß gegen die StVO. In meinen Augen reicht dies vollkommen aus. Und aus meiner Zeit im Abschleppdienst weiß ich noch gut, dass ein Abschleppvorgang viel mehr bewirkt als 10 „einfache“ Knöllchen. Ich denke auch nicht, dass ein Polizist oder auch Angestellter der Polizei einen Abschleppvorgang auslöst wenn dies nicht durch die StVO bzw. generell durch Gesetze ausreichend gedeckt wird.

Hobbymäßig bin ich hier in HH bei der Freiwilligen Feuerwehr und auch dort haben wir öfters Probleme mit Falschparkern. Ich habe es schon erlebt, dass wir bzw. die anwesende Polizei abschleppen lassen musste da wir nicht weiter gekommen sind. Selbst in einer solchen Situation wo ganz offensichtlich ein Feuerwehrauto NICHT weiterkommt da es durch Falschparker am weiterkommen gehindert wird, gibt es in der Bevölkerung und bei dazu kommenden Fahrzeugführern kein Verständnis für Abschleppmaßnahmen. Und dies mit dem Kommentar: „Ist das wirklich nötig?“ Um hier jeglicher Diskussion entgegen zu wirken, Restfahrbahnbreite war 2,3m und das Verursachende Fahrzeug mit Kölner Kennzeichen ohne HH Datensatz. Ich weiß nicht was solche Leute denken aber normal finde ich das nicht. Ich kann mich täuschen aber soweit ich weiß, kann jemand der Feuerwehrzufahrten zuparkt bzw. Feuerwehrfahrzeuge durch Falschparken behindert wenn es ganz dumm läuft wegen fahrlässiger Körperverletzung oder gar Tötung vor Gericht landen.

Zu einem anderen Thema was ich hier im Forum gelesen habe. In meiner Zeit beim Abschleppdienst bin ich sowohl Rolle als auch Pick Up gefahren und ich kann sagen das selbst Polizisten und Angestellte der Polizei, die damit mehr oder weniger Täglich zu tun haben, oft nicht richtig beurteilen können welches Fahrzeug mit welcher Art von Schlepper geholt werden kann/muss. Viele Autos für die ausdrücklich eine Rolle bestellt wurde habe ich locker mit einem Pick Up geholt und andersrum auch. Somit sind Spekulationen von (nicht böse gemeint) „leien“, zum Thema was geht und was nicht, hier sicher an der falschen Stelle wenn selbst die die es besser wissen müssten (auch nicht böse gemeint, man kann ja nicht alles wissen) es nicht können.

Zum Thema Sicherheit bzw. den Einrichtungen ect. auf dem Verwahrplatz. Sicher kommt es einem übertrieben vor und Orli will sicher nicht sagen, wie ich hier irgendwo gelesen habe, dass es im Rest der Stadt nicht sicher ist. Aber Fakt ist doch das wir hier von einem Privatgelände/ bewachten Gelände sprechen. Wenn ein Auto umgesetzt wird und am „neuen“ Standort wird es beschädigt/aufgebrochen ist es der „normale“ lauf der Dinge. Klingt blöd ist aber leider so. Wenn auf dem Verwahrplatz so etwas passieren würde währe das Gerede doch groß, sehr groß und dagegen will/muss man sich nun mal absichern. Ich selbst kenn dies noch aus meiner Zeit beim Ab-Dienst. Damals haben wir viele Auto’s in die Glacischaussee oder die Sternschanze gebracht. Gerade bei letzterer handelte es sich damals nicht um die beste Gegend und da ist viel passiert. Als beispiel kann ich sagen, dass ich einmal einen MB Vito dorthin gebracht habe welcher einen Laptop offen auf dem Beifahrersitz liegen hatte. Eine Stunde später stand das Auto mit defektem Fenster und offener Tür ohne Laptop dort. Bei einem anderen Fahrzeug lief die Alarmanlage unentwegt. Einige Zeit später war die Motorhaube offen und die Batterie gewaltsam abgeklemmt. Dies sind nur zwei kleine Beispiele, und so was sollte im „Autoknast“ besser nicht passieren. Aus Sicht der Betreiber. Die Presse wartet auf so was doch nur.

Dann habe ich noch viel zu der Parkplatzsituation in Eimsbüttel und Eppendorf gelesen. Dazu kann ich nur sagen, ja es gibt hier wenig Parkplätze sicher auch zuwenig, aber ich wohne auch in dieser Gegend und bin bisher ohne Ticket und entsprechend auch ohne Abschleppen zurecht gekommen. Man muss halt auch mal etwas weiter laufen aber das geht schon. Und sehr wichtig es gibt hier mehr Parkplätze als man denkt. Das grösste Problem ist, dass die meisten Leute hier einfach nicht parken können und dadurch sehr viel Parkraum verloren geht. Beispiel: § 12 Abs. 6 StVO sagt: „Es ist Platzsparend zu parken.“ Und das tut hier so gut wie keiner. Genauso ist nach § 12 Abs. 3 StVO das parken auf der Fahrbahn unzulässig wenn dadurch die Anfahrt auf einen Parkplatz verhindert wird. Dies sind nur 2 Punkte von vielen die mir hier Täglich auffallen. Wenn alle ein bisschen besser Parken würden gebe es hier viel mehr richtige Parkplätze.

Also kurzes Fazit: Autoknast ja, Abschleppen ja auch gerne mehr, nur die Gebühren im Autoknast sollte man etwas besser Gestallten. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass man die Verwaltungsgebühr mindert, diese scheint mir doch sehr überzogen und die Abstellkosten in die andere Richtung gestaltet. Ich meine damit das derjenige der sein Auto z.B. innerhalb von 12 Stunden abholt nichts oder nur wenig zahlt und der, der erst nach Tagen kommt, also zeigt das er Tagelang so ordnungswidrig geparkt hätte auch gut bezahlen darf. Wenn die anderen kosten sinken würden, kann auch keiner nach tagen kommen mit „ich musste erst das Geld besorgen!“ Ich denke man könnte die Gesamtkosten gut unter 200 Euro bringen und wer ein Auto hat und damit durch die Gegend fährt sollte so einen Betrag sehr kurzfristig zur Hand haben können, für alle anderen gibt es den ÖPNV.

So das ist ja nun doch sehr viel Text geworden, sorry dafür. Ich hoffe, dass alles was ich geschrieben habe verständlich ist, wenn nicht fragt bitte nach evtl. kann ich es noch besser formulieren.


Gruß

Tobi
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Andre



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BeitragVerfasst am: 09.02.2007 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Tobi,
sicher gibt es immer zwei Seiten, die Du ja aus beruflicher Sicht miterleben durftest. Auf dieser Seite/ in diesem Forum betone ich auch immer wieder, das es mit nicht um das generelle Abschleppen geht, sondern um viele einzelne "Schicksale" die man sicher nicht hätte abschleppen müssen.
Deinen Ansatz der Gebührenminderung finde ich auch interessant. Diese halte ich in der momentanen Situation für absolut unsozial. Bite jetzt keine Diskussion ".. wer ein Auto fährt der muss auch zahlen ..." das Auto ist schon lange kein reiner Luxus mehr, es ist für viele die einzige Möglichkeit zu Arbeiten. Aber ich will hier jetzt nicht wieder alte Diskussionen aufreißen und wollte nur kurz Rückmelden.


Gruß
André
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 09.02.2007 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen,andre und tobi!

wenn jetzt schon über die gebühren beim autoknast gesprochen wird...

man könnte fast meinen,das diese einrichtung grundsätzlich akzeptiert

wird....wird sie aber nicht!

der verwahrplatz wurde eingerichtet,um zusätzlich zur strafe durch die

stvo geld einzunehmen.so wurde es seinerzeit publik gemacht.

ich darf erinnern:die strafmaßnahmen für verfehlungen sind

festgeschrieben..siehe bußgeldkatalog!alles andere bestraft zusätzlich

und ist nicht nötig.zu was sollte jemand für eine verfehlung z.b.30eur

bezahlen und zusätzlich über 200 eur für eine dienstleistung,welche man

nicht bestellt hat???die rechnung des senat´s geht auf-die stadt bekommt

zusätzlich geld.das soll richtig sein?und akzeptiert werden?das glaubt doch

wohl niemand.....

Embarassed Twisted Evil
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