Showtime - Die Macht des Staates!
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chris



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BeitragVerfasst am: 20.08.2006 09:52    Titel: Showtime - Die Macht des Staates! Antworten mit Zitat

Ich habe mein Auto dort geparkt, wo am nächsten Tag für 10 Minuten ein Baum beschnitten wurde. Mein Auto wurde abgeschleppt.

Man muss sich mal vorstellen, dass das 260 Eur gekostet hat. Ich ca. 2,5 Stunden deshalb unterwegs war, um mein Auto wiederzubekommen.

Vorort, im Autoknast, wurde ich behandelt, wie ein Hochkrimineller und ein Bescheuerter. Ich bin mit der Vorsatz da rein gegangen, dass die Leute dort nur ihren Job machen müssen.

Es beginnt bei der Schleussentür. Die zweite Tür arretiert scheinbar, wenn die erste Tür noch auf ist. Das heisst es dürfen nur zwei Personen gleichzeitig den Raum betreten.

Der Raum ist mit Videokameras in jedem Winkel ausgestattet. Der Tür zum Hof, in dem die Autos stehen ist durch eine weitere Sicherheitstür geschützt.

Hinter Panzerglass und elektronischer Gegensprechanlage sitzt eine Personen, die die Fälle bearbeitet. Wenn man vortreten darf, geht man um eine gezogen Absperrung vorbei und überquert die deutlich markierte gelbe Linie. Die Person schaut einen nicht ins Gesicht, sonder rattert den Stadardtext, "Personalausweis und Fahrzeugpapiere, bitte" herunter. Man legt die Papiere in eine Schublade, wie man sie von Tankstellen am Nachtschalter kennt. Dann rennt die Person nach hinten und holt die Akter heraus. Währenddessen darf man auf den Monitor schauen, wo man die Bilder der Überwachung sehen kann. Der ist direkt vor einem angebracht und flimmert einen direkt an.

Die Person kommt wieder und rattert die letzten Worte herunter, "Bitte unterschreiben Sie hier." und "Wie wollen Sie bezahlen? Kreditkarte, EC-Karte oder Bar?". Ich hatte die Frage gestellt, was ich da unterschreiben soll. Die Person sagte mir im sehr ausfallenden und lauten Ton: "Das Sie diesen Gebührenbescheid bekommen haben!" und "Es wird Sie jetzt ein Kollege zum Auto begleiten.". Und prompt öffnet sich neben einem ein Spalt von einer Tür, aus der ein sehr bulliger Mann hervor tritt. und sagt "Kommen Sie bitte mit!".

Es darf immer nur eine Person mit dem Sicherheitsmann auf den Hof. Darauf wird auch auf großen Schildern hingewiesen. Durch die Türschleuße zum Hof durch, ging es direkt zum Auto. Der Mann immer nahe an meiner Seite. Als ich um mein Auto ging, um zu überprüfen, ob irgendwelche Schäden durch das Abschleppen entstanden sind, fragte mich der Mann, "Was machen Sie da?". Ich beantwortete seine Frage und der Mann hielt mir ein Klemmbrett hin und sagte "Bitte unterschreiben Sie hier!". Ich fragte, was das wieder sei und er sagte etwas unverständliches, worauf ich versuchte die Überschrift auf dem Klemmbrett zu erkennen. Die war aber unter der Klemme versteckt und ich musste den Zettel einwenig herausziehen. Naja nach einem kurzen Wort hin-und-her unterschrieb ich den Zettel und sagte dem Mann noch "Ich habe Ihnen doch garnichts getan seien Sie doch nicht so grantelich zu mir". Er drehte sich um und ging.

Ich fuhr vom Hof, nach dem ich die Barcode-Karte an der Schranke einstecke und ich wieder freie Fahrt hatte. Ein paar Meter weiter sah ich, wie die Polizei ein Auto anhielt. In diesem Moment dachte ich das erste Mal in meinem leben, hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht - Gehen alle meine Lichter am Auto - hoffentlich mache ich jetzt keinen Fehler. Ich hatte das erste Mal eine ziehmliche Angst vor der Polizei, da ich mich in dem Autoknast, fast wie in Untersuchungshaft gefühlt habe. Ich war zwar noch nie in Haft, aber dort kann man das Gefühl bekommen. Und ich denke, dass ist auch gewollt, so wie ich mich danach gefühlt habe. Der kleine Bürger soll vor Staat und Polizei Respekt bekommen und sich ducken.

Aber das kennen wir ja aus den Erzählungen unserer Großeltern.
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BeitragVerfasst am: 20.08.2006 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Moin moin

Auch wenn die Baumbeschneidung nur 10 Minuten gedauert hat, so darf man diese Arbeiten nicht behindern. Sicherlich ist eine Halteverbotszone eingerichtet worden. Und wenn man in solcher Parkt, wird man halt abgeschleppt. Eine Halteverbotszone darf jeder mit Genehmigung der Straßenverkehrsbheörde (In hh: Polizei) einrichten.

Ansonsten ist der Bericht sehr gfühlsorientiert geschrieben und nicht sachlich.

Die Anlage des Verwahrplatzes muss solche Sicherheisvorkerhungen haben, da es sonst ein Sicherheitsririko für die dort beschäftigten ist. Außerdem wäre es möglich, die auf dem Platz befindlichen KFZ zu stehlen.

Aus diesem Grund ist ein solch hoher Sicherheitsstandart dort bedacht worden.

Gruß

MW
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chris



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BeitragVerfasst am: 21.08.2006 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, lieber Ordnungsliebender Du bist ein bißchen Naiv. Man könne die Autos stehlen!
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BeitragVerfasst am: 21.08.2006 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Was hat das denn mit naivität zu tun? Immerhin befinden sich auf dem verwahrplatz viele hochwertige KFZ.

Gruß

MW
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BeitragVerfasst am: 22.08.2006 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo OrLi,
ob der Bericht nun Deiner Meinung nach sachlich ist oder nicht, steht auf einem anderen Zettel. Ich denke was Chris aufzeigt ist neben den persönlichen Eindrücken auch den enormen Kostenaufwand für diese Anlage.
Ob das im Verhältnis steht ..... ich denke nicht!

Gruß
André
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BeitragVerfasst am: 22.08.2006 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

moin moin

Hallo Admin.

Welches Verhältnis meinst du? Das Verhältnis von Sicherheitsaufwand für die Bediensteten (bzw. dere Leben und Gesundheit). Immerhin wird dort auch viel Geld umgeschlagen.

Oder das Verhältnis, die verwahrten PKW zu schützen. Früher, wo die PKW noch umgesetzt wurden, wurden viele aufgebrochen. Ein Umsetzten war oftmals nur dahin möglich, wo es ruhig und einsam ist. Parkplätze in belebten Gebieten wollte man halt den "ehrlichen" Parkern vorbehalten....

Ist es wirklich unverhältnismäßig, Leben und Sachwerte zu schützen?

Gruß

MW
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 22.08.2006 20:56    Titel: umsetzen Antworten mit Zitat

fuhle.letzte woche:
einfahzeug wird auf den transprter gehieft..ab geht´s...

100m weiter:platz genug zum umsetzen...

ich denke,es kommt der tag,an dem man die transporter beschädigen wird....um abzocke zu verhindern! Evil or Very Mad
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BeitragVerfasst am: 23.08.2006 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

warum sollte der Parkplatz, der sicherlich ein rechtmäßiger war, mit einem "Verkehrssünder" belegt werden, wenn dieser Parkplatz sicherlich von einem "normalen" Autofahrer benutzt werden kann?

Wäre dann ja noch eine Belohnung für den Falschparker...
Gruß

MW
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 03.09.2006 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

also ist das umsetzen als unmittelbare,zusätzliche strafe zu sehen?
obwohl der gesetzgeber sagt:umsetzen wenn möglich?

ist ja interessant....hoffentlich denken nicht alle ordnungsliebenden so- Shocked
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BeitragVerfasst am: 04.09.2006 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

nein, es ist nicht als zusätzliche strafe gesehen.
es wäre aber nur ein verschiebung des problems, da durch die belegung wieterer parksuchverkehr stattfinden würde und die leute verleitet werden, falsch zu parken.

und aus diesem grund werden falschparker zum verwahrplatz gebracht.

gruß

mw
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BeitragVerfasst am: 05.09.2006 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

es ist,wie es ist:wo platz genug ,kann auch umgesetzt werden...

wird es aber meist nicht..30 m umsetzen oder 10 km zum verwahrplatz fahren und jede menge geld loswerden..
das steht in keinem verhältnis-also doch-abzocke!
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BeitragVerfasst am: 09.09.2006 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

nein nein, keine abzocke. hier werden rechtsgüter im rahmen von störereigenschaften abgewogen
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 09.09.2006 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

wenn man etwas bezAhlen soll,ohne zu bestellen...
dann ist das im fall von stvo-verstößen wegelagerei...
der begriff-abzocke-ist da noch harmlos!

bei verstößen gegen die vorschriften bußgeld,punkte in fl ,fahrverbot zu kassieren,ist ja wohl ausreichend...
die masche mit dem autoverwahrplatz ist eine masche unseres hochwohl
für uns arbeitenden senat´s!
DIESES GEBAREN IST NICHT IN DER STVO VORGESEHEN UND IST AUF DEM MIST VON POLITIKERN VON GOTTES GNADEN GEWACHSEN Twisted Evil

nebenbei-hamburg hatte einen sammelplatz für abgeschleppte kfz-der war vollig ausreichend!-wenn denn ein fahrzeug irgendwo gestört hat.

nach wie vor behaupte ich,das abschleppen zum verwahrplatz ist abzocke!


Zuletzt bearbeitet von heinrich am 09.09.2006 18:50, insgesamt einmal bearbeitet
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heinrich



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BeitragVerfasst am: 09.09.2006 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

es geht um den artikel ganz oben von chris.....und um die antwort vom ordnungsliebenden-

die baumpflegemaßnahmen werden nicht angekündigt,die halte-parkverbotszone sporadisch durch pz eingerichtet-so spontan,das kein recht besteht,sofort abzuschleppen...

DISKUTIERT SO ETWAS MIT EINEM ANWALT....ihr werdet euch wundern.ich kann das nur empfehlen! Smile
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BeitragVerfasst am: 11.09.2006 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heinrich

ich gebe dir Recht: Das Abschleppen steht nicht in der StVO. Da es sich letztendlich um eine gefahrenabwehrende Maßnahme handelt, handelt es sich um eine Sicherstellung nach §14 SOG.

Frage: Wo war denn vorher der Abstellplatz für abgeschleppte Fahrzeuge?

In einer Haltverbotszone wird nur abgeschleppt wenn die Voraussetzungen bestehen. Sonst wird nicht abgeschleppt.

Und wer eine Haltverbotszone einrichten lässt, hat auch ein Recht darauf, dass dort kein PKW parkt. Immerhin hat er dafür bezahlt"

Außerdem richtet die Polizei keine Haltverbotszonen ein. Die Polizei, in Hamburg Straßenverkehrsbehörde in diesem Sinn, erteilt nur eine Erlaubnis. Um den Rest muss sich der Antragssteller selbst kümmern.

Und sollte es sich um eine "zu spontan" eingerichtete haltverbotszone handeln, wird nicht abgeschleppt. Und dieses kann ich aus 10 jähriger Berufserfahrung mit Sicherheit sagen

Gruß

MW
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