Ein sicheres Auskommen in schwierigen Zeiten

 
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Der Berufsberater
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BeitragVerfasst am: 22.02.2006 16:05    Titel: Ein sicheres Auskommen in schwierigen Zeiten Antworten mit Zitat

Schön hohe Preise für seine mehr oder weniger anstrengende Arbeit kann man bekanntlich vor allem dann verlangen, wenn der Rechnungsempfänger jemand anderes ist als der Auftraggeber.

Der Auftraggeber erlaubt also dem Ausführenden, dem Rechnungsempfänger eine Rechnung in beliebiger Höhe auszustellen. Das ist ok, denn er selbst muss es ja nichts zahlen.

Nach diesem Prinzip florieren ganze Branchen (Immobilienmakler, Abmahnkanzleien), und eben auch die Abschleppindustrie.

Ein Traum! Keine Konkurrenz ("Unsere Preise sind Ihnen zu hoch? Dann lassen Sie sich doch von jemand anderem abschleppen!"), keine Pitches, freie Wahl der Vergütungshöhe, kein Verhandlungsärger mit dem Auftraggeber, wow!

Ich glaub, ich häng meinen Beruf an den Nagel und mach auch ein Abschleppunternehmen auf!

(Freue mich schon auf die Kommentare der Immobilienmakler.) ;-)
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BeitragVerfasst am: 22.02.2006 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
habe das Thema einmal hierhin verschoben.

Gruß
André
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baumfrau



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BeitragVerfasst am: 22.02.2006 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber berufsberater,

ich will ja nicht von geistigem sondermüll reden, aber dein halbwissen ist wirklich konkurrenzlos. diejenigen, die sich wirklich mit dem thema beschäftigen möchten, müssen sich angesichts deiner ausführungen veralbert fühlen. vielen dank.

wer ist denn deiner meinung nach auftraggeber und wer bekommt die rechnung? um noch weiter zur allgemeinen verwirrung beizutragen, erzählst du von "freier wahl der vergütungshöhe", "rechnung in beliebiger höhe". woher beziehst du diese weisheiten?

wenn du ein abschleppunternehmen aufmachen willst, viel erfolg dabei, aber ich glaube kaum, daß sie dich mit dem von dir zu erwartenden geschäftsgebaren in die ausschläger allee reinlassen werden. selbst als falschparker darf man qualität erwarten, wenn man zum abschleppen einlädt. so wird ein schuh draus.

viel spaß beim berufe raten!
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Dummheit beruht auf allzu naher Betrachtung.
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Der Berufsberater
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BeitragVerfasst am: 24.02.2006 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Immobilienmaklerin,

auch ich möchte das nicht, empfehle jedoch den Erwerb des Ironiesensors von Conrad Elektronik, Best.-Nr. 30082. Auch gibt es dort Shift-Tasten für die Computertastatur.

Was das durchaus grundsätzlich erstgemeinte Fachliche angeht, so glaubte ich, die Rollenverteilung sei klar:

- Auftraggeber: Vehrkehrspolizei (meinetwegen gehen wir in der Kette der Verantwortlichkeiten auch gern beliebig weit zurück).
- Dienstleister: Abschlepper.
- Rechnungsempfänger: der geneigte Automobilist.

Ist das so abwegig? Machen Sie die Prüfung: wenn Sie als Auftraggeber aus Ihrer eigenen Tasche den Abschleppvorgang bezahlen müssten, würde Ihre Wahl auf eine derart kostspielige Variante fallen?

In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: ich werde voraussichtlich kein Abschleppunternehmen eröffnen. Und das u.a. aus dem Grunde, dass ich - ganz entgegen Ihrer Vermutung - durchaus über ethische Grundsätze der Arbeitstätigkeit verfüge, und diese dem hier diskutierten Modell diametral gegenüberstehen. Stellen Sie sich mal vor, Sie gehen acht Stunden täglich einer Arbeit nach, und erreichen damit lediglich, dass andere sich über Sie ärgern. - Och, nein danke.

(Obwohl... so als Immobilienmakler...) ;-)

P.S.: André, danke fürs Verschieben. Fiel mir nach dem Absenden auch auf, dass mein kleines Flaming in der falschen Kategorie gelandet ist.
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IudexNonCalculat
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BeitragVerfasst am: 25.02.2006 08:11    Titel: Re: Ein sicheres Auskommen in schwierigen Zeiten Antworten mit Zitat

"Der Auftraggeber erlaubt also dem Ausführenden, dem Rechnungsempfänger eine Rechnung in beliebiger Höhe auszustellen. Das ist ok, denn er selbst muss es ja nichts zahlen.

Nach diesem Prinzip florieren ganze Branchen (Immobilienmakler, Abmahnkanzleien), und eben auch die Abschleppindustrie."


klingt nett, wenn auch ein wenig überzeichnet ...
Klar ist es günstig, wenn Auftraggeber und Rechnungsempfänger auseinanderfallen, aber: "beliebige Höhe"?
Das dann wohl doch nicht ganz, immerhin haben wir in Deutschland eindeutige Gesetze ...
Der Satz muß sich stets in einem gewissen Rahmen halten. Beim Abschleppen (soweit es polizeilich angeordnet ist) greift da - weil der Staat eingebunden ist - die sog. Verhältnismäßigkeit.
Bei rein privaten Geschäften greifen Vorschriften des Privatrechts, die z.B. auf die Üblichkeit oder als Grenze auf die "Sittenwidrigkeit" abstellen. Zudem gibt es auch Vergütungsordnungen (woraus sich auch die Sätze der "Abmahnkanzleien" - reine Abmahnkanzleien sind kaum rechtmäßig, nebenbei gesagt - ergeben).

Also, alles klar geregelt und keineswegs so willkürlich, wie es nach außen erscheint ...
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BeitragVerfasst am: 28.02.2006 21:35    Titel: . Antworten mit Zitat

Moin moin
Das Abschleppen soll ja nicht überteuert sein, dass sehe ich ja ein.

Aber so teuer ist es nun auch wieder nicht.

Also: Alles im grünen bereich

Gruß

MW
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baumfrau



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BeitragVerfasst am: 08.03.2006 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

@ Der Berufsberater:

"- Auftraggeber: Vehrkehrspolizei (meinetwegen gehen wir in der Kette der Verantwortlichkeiten auch gern beliebig weit zurück).
- Dienstleister: Abschlepper.
- Rechnungsempfänger: der geneigte Automobilist.

Ist das so abwegig? Machen Sie die Prüfung: wenn Sie als Auftraggeber aus Ihrer eigenen Tasche den Abschleppvorgang bezahlen müssten, würde Ihre Wahl auf eine derart kostspielige Variante fallen?"

um es nochmal zu wiederholen: derjenige, der falsch parkt, ist zweifellos der Auftraggeber, denn aufgrund seines asozialen verhaltens wird die polizei tätig, ist also ausführend. ebenfalls ausführend sind abschlepper und autoknast. daraus ergibt sich die höhe der entstehenden kosten. niemand der ausführenden hat die wahl, sondern die alleinige entscheidung liegt beim autofahrer, indem er falsch oder richtig parkt.

übrigens: einmal falsch raten geht durch. ich gehe täglich einer arbeit nach, bei der ich erreiche, daß sich leute über sich selbst ärgern. weiterhin viel spaß beim beruferaten!
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Jörg
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BeitragVerfasst am: 10.03.2006 07:51    Titel: Antworten mit Zitat

Baumfrau, ich beglückwünsche dich zu deinem fehlerfreien Leben, denn nach dem hohen Ast, auf dem du sitzt scheinst du ja nie etwas falsch zu machen....
Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!!! Rolling Eyes

In diesem Sinne...

Jörg

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IudexNonCalculat
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BeitragVerfasst am: 11.03.2006 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

in der Wertung schließe ich mich Jörg an ...

Sachlich gesehen trifft der Kommentar von Baumfrau auch nicht zu.
Wer falsch parkt, mag zwar verantwortlich für die Folgen sein (hier: das Abschleppen), zum Auftraggeber wird er dadurch jedoch noch nicht. Auftraggeber ist nur derjenige, der einen Auftrag - genauer: Geschäftsbesorgungsvertrag - als Geschäftsherr - wie es das Recht nennt - geschlossen hat, und das hat nun einmal die Polizei getan und nicht der Falschparker.
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BeitragVerfasst am: 26.04.2006 09:29    Titel: . Antworten mit Zitat

Wobei aber festgstellt werden muss, dass in der Kausalkette IMMER der falschparkende PKW- Fahrer die ursprüngliche Ursache gestzt hat.

Gruß

MW
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