Parkschein 1 Std. abgelaufen - ABGESCHLEPPT!

 
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Jessica Siemers
Gast





BeitragVerfasst am: 10.01.2006 18:05    Titel: Parkschein 1 Std. abgelaufen - ABGESCHLEPPT! Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich finde es super, das ich auf dieser Seite meinem Ärger endlich mal Luft machen kann.
Vielleicht bietet sich durch den Austausch in diesem Forum nun auch dem kleinen Bürger die Gelegenheit die Diskussionen um dieses Thema an zu heizen.

Ich selber bin im Nov. letzten Jahres abgeschleppt worden.
Ich wollt meinen Mann nach einer ambulanten Zahn-OP vom Arzt abholen und habe mir einen Parkschein gezogen. Leider dauerte es im Aufwachraum etwas länger - konnte zwischendurch dort aber nicht noch mal raus. Dem Risiko des Knöllchens war ich mir bewußt.
Doch das ich gleich abgeschleppt worden bin, nach etwas über einer Stunde über der Zeit finde ich eine Frechheit!
Musste meinen Mann erst mal mit dem Taxi nach Hause bringen, bevor ich mich auf den recht umständlichen Weg nach Rothenburgsort machte.

Solche Maßnahmen finde ich große Abzocke oder habe ich nur einen Knöllchen-Schreiber mit schlechtem Tag erwischt???

Liebe Grüße
Jessica
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Johann Johannsen
Gast





BeitragVerfasst am: 12.01.2006 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Jessica, da gebe ich Dir recht. Diese Stadt will nur abzocken. Die Knöllchenschreibe -glaube ich- bekommen Kopfgeld. Ich bin letztens in die Stadt gefahren. Ein sogenannter verkapter AIA war schon dabei einige Autos auszuschreiben. Nun mußte ich 50 Meter laufen um mir einen Parkschein zu besorgen. Bin zurück zum Auto und was sehe ich, der städtische dusselige Angestellte schrieb meine Wagen auf. Es hatte eine Zeot gedauert bis ihm klarmachen konnte, daß ich erst gerade angekommen war. er hätte ja mal meinen Motor anfassen können und hätte dann gemerkt, das er noch heiß war. Solche Nichtsnutze laufen halt hier in Hamburg rum.
Ich glaube bald, daß der Senat von den Taxihäuptlingen geschmiert worden ist, damit die Autos aus der Stadt verbannt werden sollen und das Taxigeschäft floriert.
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Stadtmensch



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BeitragVerfasst am: 13.01.2006 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jessica,

in diesen Fall solltest Du dir einen Anwalt nehmen um das Geld zurückzubekommen da Du ja beweisen kannst deinen Mann, der ja unter Narkose operiert wurde.
Ich hatte das auch mal, ich hatte aber nur ein "Ticket" erhalten und brauchte es nicht zu bezahlen.
_________________
J. B.

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Kathrin



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BeitragVerfasst am: 16.01.2006 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Zusammen!
Muss sagen dass ich es wirklich klasse finde, dass es dieses Forum gibt.
Bin leider auch ein Opfer geworden von Aktiv Transport und eine Gerichtsverhandlung steht noch aus...
Habe auf einem privaten Parklplatz geparkt, wo man offiziell 90 Minuten parken darf, wenn man Besucher des Ortsamtes war.
Da man ja bekanntlich weiss, daß es bei Behördengängen immer länger dauert als eingeplant, bin ich eine halbe Stunde später zum Wagen gekommen. Aber mein Wagen wurde nicht abgeschleppt sondern wurde vorne an der Windschutzscheibe mit einem Standartschreiben versehen. Darin stand dass ein Abschlepper unterwegs sei und ich dafür schonmal knapp 60 Euro berappen sollte. Aber niemand war auf dem Parklplatz zu sehen. Müsste da nicht einer stehen bleiben??? Ich wartete ca 10 Minuten doch NIX passierte. Ich fuhr nach Hause informierte mich über die Firma!
Ich wandte mich an die Verbraucherzentrale Hamburg, sogar an einen Rechtsanwalt. JEDER sagte mir: Nicht zahlen!!! Aber nach einem Monat bekam ich eine weitere Rechnung für den nicht da gewesenen Abschlepper plus Gebühren von der Ausfindung des Halters (über 80 Euro)
Ich sollte vielleicht hinzufügen: Ich bin nicht der Halter des Wagens...
Mittlerweile geht das alles vor Gericht.
Denn meine Frage ist einfach: Obwohl ich gefahren bin, bin ich nicht der Halter! Wer haftet denn in diesem Fall??? Und vorallem wielang darf man denn die Parkdauer überschreiten? Wäre nett wenn jemand eine Antwort drauf hätte...
Bye
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Stadtmensch



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BeitragVerfasst am: 17.01.2006 07:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kathrin,

ich kann Dir nur sagen, das in diesen Fall immer erst mal der Halter in Haftung tritt, da sie ja den Fahrer nicht kennen. Der Halter kann nach Erhalt eines Bescheides aber angeben wer gefahren ist und somit bekommt dann der Fahrer die Zahlungsaufforderung zugeschickt.

Nebenbei gesehen wäre ich mit diesen Zettel gleich wieder ins Ortsamt zurückgegangen und hätte es denen auf den Tisch gelegt. Ich denke mir nämlich, dass das Ortsamt der Auftraggeber gewesen ist.
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J. B.

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Andre



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BeitragVerfasst am: 17.01.2006 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
Zitat:
Ich denke mir nämlich, dass das Ortsamt der Auftraggeber gewesen ist.

Ich denke nicht.
Der Absschlepper war Aktiv-Transport und die schleppen nur von Privat-Grundstücken ab. Die haben nichst mit dem Autoknast bzw. mit der Stadt zu tun.
Die Arbeiten aber ähnlich wie der Knast und bewegen sich in einer sehr grauen Rechtszone.

Gruß
André
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Shark



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Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 17.01.2006 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Andre hat Folgendes geschrieben:
Die Arbeiten aber ähnlich wie der Knast und bewegen sich in einer sehr grauen Rechtszone.


Du meinst wohl in einer Sehr dunkelgrauen rechtszone...
Gibt leider viele geschäfte mit eigenem parkplatz wo die tätig
werden, was aber die beim Amt aufm parkplatz zu suchen hat frage
ich mich irgendwie...

Mir war das auch so, das wenn man von einem privaten platz
abschleppen läst man erstmal selber für die kosten aufkommen
muss...!?
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Andre



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Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17.01.2006 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Shark,
Zitat:
Mir war das auch so, das wenn man von einem privaten platz
abschleppen läst man erstmal selber für die kosten aufkommen
muss...!?

Genau diese Lücke schließt Aktiv-Transport.
Die übernehmen die Kosten und fordern diese vom Halter wieder.
Kein Geld, kein Auto.
Soll laut Gericht rechtens sein, ich weiß nicht wie die das gemacht haben.
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Ordnungsliebender



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Beiträge: 317
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jessica

Du schreibst, dass du "nur" vergessen hast bzw. verhindert warst, den Parkschein zu verlängern. Aber leider ist das auch schon falsches Parken.

Ich will kurz erläutern warum:

Ersteinmal wird festgestellt, dass die Parkfläche irgendjemanden gehört. Vermutlich einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder gar selber der Stadt als Eigentümer.

Wer sich nun auf eine solche Fläche stellen möchte, der muss ein Ticket kaufen. Dieses ist gemäß dem BGb ein vertragsabschluss, da beide Seiten, der Parkende und Flächenbereitsteller, ihren Willen bekunden, dieses zu tun. Eine Vetragsbedingung ist, dass eine Gebühr bezahlt wird. Sofern ordnungsgemäß geparkt wird, stimmen alle parteien den vertragsbedingungen zu.

So lange die Gebühr entrichtet ist, ist der Vertrag rechtmäßig und beide Seiten halten sich an die Vertragsvereinbarungen.

Nun tritt der Fall in Kraft, dass der Parkschein nzw. die Parkzeit abgelaufen ist. Damit tritt auch der Vetrag außer Kraft. Es gibt nun nicht mhehr die Beiderseitige Willenserklärung, sondern nur noch den Willen des parkenden. Er möchte dort stehenbleiben. Wohlgemerkt "möchte", da ihn niemand unmittelbar durch einen physische oder psychische Krafteinwirkung zwingt, dort stehenzubleiben.

Somit wird das Parken auf der Stellfläche unrechtmäßig und der Parkende parkt dort falsch.

Der Gesetzgeber in Form von Gerichtsentscheidungen hat nun festgelegt, dass es eine gewisse Karrenzzeit gibt. In diesem Fall beläuft sich diese auf eine Stunde. Es ist nun möglich, länger als eine Stunde einen vereinbarten Vertrag zu brechen, ohne dass eine gefahrenabwehrende Maßnahme in Kraft tritt.

Nun ist die Stunde abgelaufen und der PKW parkt z.B.70 Minuten auf der Fläche. Gemäß dem SOG (hamburgisches Gefahrenabwehrgesetzt) namentlich §10SOG wird nun ein Abschleppwagen bestellt, um die Gefahr zu beseitigen. In diesem Fall liegt eine Gefajr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung vor. Unter anderem wird das Ordnungsgut "Leichtigkeit des verkehrs" und die Wahrung zivilrechtlicher Ansprüche verletzt. Inder zeit hätte ja ein PKW auf der Fläche parken udn die Parkgeldsumme entrichten können. Somit gehen dem Inhaber auch kosten verloren.

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, der Parksuchverkehr nimmt durch Falschparker (iehe weiter oben) stetig zu, da eine Mehrzahl von PKW sich die restlichen Parkflächen teilen müssen.

Und du schreibst ja selbst, du hast eine Verwarnung mit eingeplant. Sei froh, dass dieses keiner der Bußgelstelle sieht. Sonst könnte er Vorsatz begründen und die verwarnung verdoppeln. Dann wäre es ein Bußgeld und es würde obendrein noch Punkte geben.

Von daher,so leid es mit tut, hast du nun mal falsch geparkt.
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gast72
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2006 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Jessica,
Du schreibst, Laughing Du Laughing wärest im November abgeschleppt worden. Aber über solche Themen wird in diesem Forum doch garnicht geredet, hier geht es um Rolling Eyes Autos Rolling Eyes , die abgeschleppt werden.

Nebenbei hatte ich die gleiche Problematik mit Zahnarzt Operation mitten in Altona, kein Parkplatz in der Nähe, meine Frau nach 4 Std. Narkose abholen. Ich habe das Problem aber ohne Knöllchen oder mehr gelöst: Auto aus dem Parkhaus geholt, zur Klinik gefahren, halten an der Bushaltestelle vor der Klinik zum Einsteigen, fertig!
Geht doch! (Geht nicht, gibts nicht!) Exclamation
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IudexNonCalculat
Gast





BeitragVerfasst am: 16.02.2006 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Andre hat Folgendes geschrieben:
Hi Shark,
Zitat:
Mir war das auch so, das wenn man von einem privaten platz
abschleppen läst man erstmal selber für die kosten aufkommen
muss...!?

Genau diese Lücke schließt Aktiv-Transport.
Die übernehmen die Kosten und fordern diese vom Halter wieder.
Kein Geld, kein Auto.
Soll laut Gericht rechtens sein, ich weiß nicht wie die das gemacht haben.


Sehr zweifelhaft ...
Rechtlich stellt sich das so dar:
Jemandes Eigentum wird "verletzt" (indem ein Fremder auf dem Parkplatz / privaten Eigentum sein Auto abstellt).
Der Eigentümer hat nach bürgerlichem Recht einen Anspruch gegen den Fremden, diese "Eigentumsverletzung" zu unterlassen.
Dann zur Selbsthilfe zu greifen ist aber nur in Ausnahmefällen erlaubt.
In Fällen des Abschleppens wendet man gewöhnlicherweise die sog. "GoA" / "Geschäftsführung ohne Auftrag" an.
Nach dem Gesetz darf jemand in Ausnahmefällen das Geschäft eines anderen betreiben, soll heißen, etwas tun, was eigentlich Sache / Aufgabe des anderen wäre. Hier: Das Auto zu entfernen.
Wenn man als Eigentümer ein Abschleppunternehmen beauftragt, bedeutet das rechtlich, daß man ein Geschäft des anderen - des Fremden - ausführt. Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen, kann man dann vom Fremden Ersatz der daraus entstehenden Kosten verlangen.
Unzulässig ist es allerdings, wenn ein Unternehmen für seine Stellflächen diesen Anspruch gleich von vornherein an ein Abschleppunternehmen abtritt, das dann von sich aus jeweils die Forderungen eintreibt, weil darin ein Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz liegen würde (das Abschleppunternehmen würde .
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Ordnungsliebender



Anmeldedatum: 13.01.2006
Beiträge: 317
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 02.03.2006 19:54    Titel: . Antworten mit Zitat

Letztendlich ist es nichts anderes, als die Durchsetzung des Hausrechts unter Zuhilfenahme eines Dritten.
Gruß

MW
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